Steuerberatung · KI · Wien

Belege klassifizieren in vier Stunden statt vierzehn — KI macht den Vorschlag, du bestätigst.

Ein Beleg-Klassifizierer mit Mensch-Bestätigung plus ein KI-Assistent, der Standard-Mandantenmails als Entwurf vorbereitet. EU-Hosting, kein Auto-Senden, EU-AI-Act-konform.

Worauf es ankommt

  • Beleg-Sortierung frisst 12–18 Stunden pro Woche — meist auf Kosten der höher dotierten Steuerberatungs-Tätigkeit.

  • Mandanten warten oft mehrere Tage auf eine Antwort zu Routinefragen, weil das Postfach aller Berater:innen voll ist.

  • Beleg-Klassifizierer mit Bestätigungs-UI

    Vision-Modell schlägt Konto + Beträge vor. Sachbearbeitung bestätigt per Klick. Buchung erst nach Bestätigung — kein Risiko falscher Auto-Buchungen.

  • AI-Antwortentwurf für Mandanten-Routinefragen

    RAG-System formuliert einen Entwurf aus deiner Kanzlei-FAQ. Du liest, ergänzt fachlich, gibst frei. Antwortzeit auf Standardfragen sinkt von 2 Tagen auf 4 Stunden.

Lösung

Ein Beleg-Klassifizierer mit Mensch-Bestätigung plus ein KI-Assistent für Standardantworten.

Das Setup besteht aus zwei klar abgegrenzten Bausteinen, die beide nach demselben Prinzip funktionieren: KI macht den ersten Vorschlag, der Mensch bestätigt mit einem Klick — bevor irgendetwas in BMD oder im Mandanten-Postfach landet. Modul 1: ein Foto oder PDF eines Belegs landet im geteilten Ordner, ein Vision-Modell extrahiert Datum, Betrag, USt und schlägt die Konto-Klassifizierung vor (z.B. 7320 Bewirtungskosten). Eine kleine Web-UI zeigt das Ergebnis, die Sachbearbeitung tippt einmal "OK" oder korrigiert. Erst nach Bestätigung wird gebucht. Modul 2: eingehende E-Mails werden klassifiziert (Routine vs. fachlich). Für Routinefragen formuliert ein RAG-System (Retrieval über deine Kanzlei-FAQ und Standardantworten) einen Antwortentwurf, den der oder die Berater:in nur noch durchliest und freigibt. Beide Module sind explizit mensch-im-loop — kein "AI sendet selbständig". Keine Mandanten-Daten verlassen die EU. Audit-Log auf jede Aktion.

Beleg-Klassifizierer mit Bestätigungs-UI

Vision-Modell schlägt Konto + Beträge vor. Sachbearbeitung bestätigt per Klick. Buchung erst nach Bestätigung — kein Risiko falscher Auto-Buchungen.

AI-Antwortentwurf für Mandanten-Routinefragen

RAG-System formuliert einen Entwurf aus deiner Kanzlei-FAQ. Du liest, ergänzt fachlich, gibst frei. Antwortzeit auf Standardfragen sinkt von 2 Tagen auf 4 Stunden.

Datenschutz + EU AI Act konform

Komplett EU-Hosting (Hetzner/Mistral oder Azure EU), Auftragsverarbeitungsvertrag, Risikoklassifizierung dokumentiert, Audit-Log aller Aktionen. Keine US-Cloud, keine Trainingsdaten-Weitergabe.

Worauf es ankommt

  • Mensch entscheidet, KI schlägt vor.

    Keine Auto-Buchung, keine automatisch versendeten Mandantenmails. KI macht den ersten Entwurf, du gibst frei.

  • Bestehende Software bleibt.

    BMD, DATEV oder RZL läuft weiter. Wir bauen daneben, nicht stattdessen — über die offiziellen Schnittstellen.

  • EU-Daten, EU-Modelle, EU-AI-Act-Doku.

    Alles in der EU gehostet (Mistral oder Azure EU). Risikoklassifizierung und Mandanten-Information bekommst du fertig formuliert.

Wie das Setup abläuft

Vier bis sechs Wochen, dann läuft es im Hintergrund.

  1. 01

    Anforderungs- und Risiko-Workshop

    Wir gehen einen Tag lang durch eure Beleg-Typen, Mandanten-Standardfragen und die DSGVO-/EU-AI-Act-Einordnung. Ergebnis: konkrete Liste, was die KI darf und was nicht.

    Woche 1
  2. 02

    Beleg-Klassifizierer + Bestätigungs-UI

    Wir bauen die Pipeline: Foto oder PDF rein → Vorschlag raus. Eine kleine Web-Oberfläche zum Bestätigen. Du testest mit echten Belegen aus dem letzten Quartal.

    Woche 2–3
  3. 03

    Mandanten-Antwortassistent

    Wir füttern dein Wissen (Kanzlei-FAQ, Standardantworten, frühere Mailverläufe — alles anonymisiert) und bauen den Entwurfs-Assistenten in deinen Mail-Workflow.

    Woche 4
  4. 04

    Übergabe + EU-AI-Act-Doku

    Vollständige Doku, Audit-Log, Mandanten-Information, fertig formulierte Risikoklassifizierung. Monatlicher Audit-Report wird automatisch generiert.

    Woche 5–6

Vorher / Nachher — typische 8-Personen-Kanzlei

Erfasst 12 Wochen nach Rollout.

Mini-case · 8-Personen-Steuerkanzlei · Wien

problem

14 Stunden pro Woche Beleg-Sortierung, Antworten auf Routinefragen brauchten 2 Tage, eine Spezialisierung auf Forschungsprämie war intern stark, kam am Mandanten-Erstkontakt aber nicht durch.

solution

Beleg-Klassifizierer mit Mensch-Bestätigung über die BMD-NTCS-Schnittstelle plus AI-Antwortassistent für Routine-Mandantenmails. Beide mit EU-Hosting (Mistral in Frankreich), Audit-Log und EU-AI-Act-Doku.

outcome

Beleg-Sortierzeit von 14h auf 4h pro Woche. Antwortzeit von 2 Tagen auf 4 Stunden. Sachbearbeitung gewann ~36 Beratungs-Stunden pro Monat zurück, die jetzt für Forschungsprämie und Kryptobesteuerung eingesetzt werden — Bereiche mit deutlich höherem Stundensatz.

Neue-Website-ROI

Was bringt eine neue Website: Steuerberater:in

Generische Branchen-Projektion, nicht der Fall oben. Schieb die Werte auf deine Zahlen.

Schieb die Werte. Die Rechnung aktualisiert sich live.

Status quo heute

  • Monatlicher Umsatz€ 7.560

Mit neuer Website (realistisch)

  • Netto nach Website-Kosten (12 Mo.)Mehr-Umsatz minus Kosten der Website.+€ 26.796
  • Mehr Umsatz / Monat+€ 2.483
  • Neue Website rechnet sich nach1 Monat

Pessimistischer Fall

  • Netto nach Website-Kosten (12 Mo.)+€ 11.455
  • Pessimistisch2 Monate

Eine neue Website zahlt sich bei diesen Zahlen schnell aus. Bei einem Mandanten-LTV von €5.000–€30.000 zahlt sich das Setup typischerweise in 4–8 Monaten aus — vor allem dadurch, dass freigewordene Sachbearbeitungs-Stunden für höher dotierte Themen genutzt werden.

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Branchen-Standardwerte aus KSW / WKO Fachgruppe Steuerberater 2024 (Schätzung)

Nächster Schritt

Lass uns deine Beleg- und Mail-Volumina ansehen.

Wenn deine Kanzlei in Wien oder Umgebung ist, antworte ich innerhalb von 24 Stunden mit einem konkreten Vorschlag.

Ergebnisse
Beleg-Sortierzeit / Woche

−71%

~14 Std (8-Personen-Kanzlei)~4 Std

Antwortzeit auf Routine-Mails

−83%

~2 Tage~4 Std

Beratungs-fähige Stunden / Sachbearbeiter:in / Monat

+58%

~62 Std~98 Std

Klassifizierungs-Treffer (vor Korrektur)

jetzt messbar

91%

Klassifizierungs-Treffer pro Beleg-Kategorie

Anteil korrekter KI-Vorschläge vor Korrektur.
Stack

Modelle

Mistral Large (EU) · GPT-4o (Azure EU) · Embedding: text-embedding-3-small

Wahl je nach Datenschutz-Anforderung. Mistral läuft in Frankreich, Azure EU bietet GPT-4o ohne US-Datenfluss. Embeddings sind generisch.

Vision & Extraktion

Mistral Pixtral oder GPT-4o Vision · Eigene Post-Processing-Regeln

Reine LLM-Extraktion reicht für 80% der Belege. Edge-Cases (Tankrechnungen mit USt-Sonderregelung, Reverse Charge) bekommen explizite Regeln darüber.

Anbindung BMD / DATEV

BMD NTCS Schnittstelle · DATEV ASCII-Import · BMD Webservice

Wir schreiben nur, wenn die Sachbearbeitung bestätigt hat. Schnittstellen sind dokumentiert — kein Reverse-Engineering nötig.

Compliance & Audit

Auftragsverarbeitungsvertrag · EU AI Act Risikoklassifizierung · Audit-Log · Mandanten-Information

Beleg-Klassifizierung ist "minimal risk" laut EU AI Act, der Antwortentwurf "limited risk". Beides wird sauber dokumentiert.

Häufige Fragen

  • Bucht die KI selbständig in BMD?

    Nein. Die KI schlägt Konto + Beträge vor, die Sachbearbeitung bestätigt mit einem Klick — erst dann erfolgt die Buchung. Kein "AI bucht autonom". Das ist auch der EU AI Act-konforme Weg: KI als Assistent, Mensch entscheidet.

  • Wo liegen die Mandanten-Daten?

    Alle Daten bleiben in der EU. Beleg-Bilder werden temporär an ein EU-gehostetes Modell (Mistral in Frankreich oder Azure EU) geschickt, dort verarbeitet und nicht für Training verwendet. Auftragsverarbeitungsvertrag liegt allen Komponenten bei.

  • Funktioniert das mit unserer BMD/DATEV-Installation?

    Ja. BMD bietet die NTCS-Schnittstelle und ein Webservice; DATEV den ASCII-Import. Wir schreiben dort hinein, lesen aber nicht heraus, was Mandanten-Daten betrifft. Ihre bestehende Installation bleibt unverändert.

  • Was passiert bei einem KI-Fehler?

    Da Buchungen erst nach menschlicher Bestätigung erfolgen, kann ein Fehler in der Vorklassifizierung nicht in BMD landen. Wir loggen jede Aktion und schicken einen monatlichen Audit-Report mit Trefferquote pro Kategorie.

  • Was kostet der laufende Betrieb?

    API-Kosten der Modelle: typisch €120–€280/Monat für eine 8-Personen-Kanzlei. Hosting der eigenen Komponenten (n8n + UI): ~€30/Monat. Kein Lizenzmodell, kein Per-Belegpreis.

  • EU AI Act — was muss ich tun?

    Beleg-Klassifizierung fällt unter "minimal risk", der Antwortentwurf unter "limited risk". Beides verlangt Dokumentation der Risikoklassifizierung und Information der Mandanten. Beide Dokumente bekommen Sie fertig formuliert.

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3 Einträge

Mehr Zeit für echte Beratung — weniger für Beleg-Sortierung.

Wenn deine Kanzlei in Wien oder Umgebung sitzt und wachsen soll, ohne mehr Sachbearbeitung einzustellen, schreib mir kurz. Antwort innerhalb von 24 Stunden.