Preise für Handwerker-Websites in Wien und DACH

Eine Handwerker-Homepage kostet ab €3.400. Mit CMS und sauberem Anfragefluss meist €7.200 – €13.800.

Gebaut für Betriebe, die Anfragen vorqualifizieren wollen: Installateur, Elektriker, Tischler, Maler, Dachdecker, Bodenleger, Sanierer. Der Maßstab ist nicht Schönheit im Agenturdeck, sondern ob dein Büro weniger Rückfragen tippt und Kunden vor dem Anruf wissen, ob du passt.

Pakete & Preise

starter

Starter: Leistungsseite für lokale Anfragen

ab €3.400

2–3 Wochen

Ein-Personen-Betrieb oder kleiner Handwerksbetrieb, der bei Google nicht wie eine Karteileiche wirken will.

Enthalten

  • Startseite mit klaren Leistungen, Einsatzgebiet und Notfall-Hinweis, falls relevant
  • 4–7 Leistungsblöcke, zum Beispiel Badrenovierung, Elektroprüfung, Wartung oder Maßmöbel
  • Anfrageformular mit Pflichtfeldern für Adresse, Gewerk, Foto-Upload und gewünschtem Zeitraum
  • Referenzbereich mit 6–12 Projekten, anonymisiert oder mit Ortsangabe wie Wien-Liesing statt voller Adresse
  • GISA- oder Meisterbetrieb-Hinweis sauber im Footer, falls vorhanden
  • Google-Unternehmensprofil-Verlinkung mit UTM-Parametern zur Messung
  • Technische Übergabe mit Zugangsdaten, Deployment-Notiz und kurzer Videoaufnahme

Nicht enthalten

  • Kein CMS für laufende Referenzpflege durch dein Team
  • Keine ToolTime-, HERO- oder Streit-V.1-Anbindung
  • Keine Texterstellung aus null; ich redigiere geliefertes Material, schreibe aber keine 18 Leistungsseiten neu
  • Keine bezahlten Google-Ads-Kampagnen
  • Keine laufende Wartung nach Launch im Fixpreis
Anfragen

standard

Standard: Handwerker-Website mit CMS und Anfragefluss

€7.200 – €13.800

4–6 Wochen

Betriebe mit 3–18 Leuten, mehreren Leistungen und regelmäßigem Bedarf an qualifizierten Anfragen.

Enthalten

  • CMS für Leistungen, Referenzen, Team, freie Stellen und Einsatzgebiete
  • Struktur für 8–16 Leistungsseiten, zum Beispiel Wärmepumpe, Störungssuche, Altbausanierung oder Küchenmontage
  • Anfrageformular mit Foto-Upload, PLZ-Prüfung und automatischer E-Mail an Büro oder Einsatzleitung
  • Optionaler ToolTime-Lead-Export per E-Mail-Parsing oder CSV, wenn keine API-Nutzung sinnvoll ist
  • Eigener Bereich für Notdienst-Regeln: Öffnungszeiten, Zuschläge, Ausschlussgebiete und Rückrufzeiten
  • Schema.org-Daten für LocalBusiness, Service und FAQ ohne Plugin-Roulette
  • Plausible Analytics Setup für Anfragequellen ohne Cookie-Banner-Overkill
  • Content-Import von bis zu 24 vorhandenen Referenzen oder Leistungsabschnitten
  • Launch-Check für Datenschutzseite, Impressum, AVV-Hinweise und Kontaktwege nach österreichischer Praxis

Nicht enthalten

  • Keine komplexe Routenplanung oder Monteur-Disposition
  • Keine vollständige Anbindung an Warenwirtschaft oder Lagerstand
  • Keine Erstellung juristischer Texte; Datenschutz und Impressum kommen von dir oder deinem Rechtskontakt
  • Keine Fotoproduktion auf Baustellen
  • Keine monatliche Betreuung von Google-Unternehmensprofil, Ads oder Social Media
Anfragen

premium

Premium: Website mit Angebotslogik und Systemanbindung

€16.500 – €34.000

7–11 Wochen

Handwerksbetriebe mit mehreren Teams, hoher Anfragezahl, Büroengpässen oder wiederkehrenden Angebotsmustern.

Enthalten

  • Mehrstufiger Angebotsassistent, zum Beispiel für Bad, PV-Vorprüfung, Türen, Fenster oder Wartungsverträge
  • ToolTime-, HERO- oder Streit-V.1-Vorbereitung mit klarer Feldzuordnung; API-Anbindung, falls technisch und vertraglich möglich
  • Einsatzgebietslogik nach PLZ, Bezirk oder Fahrzeitkategorie, etwa Wien 1–23 plus Umland
  • Upload-Strecke für Fotos, Pläne, Energieausweis oder Sicherungskasten-Bilder mit Größenlimit und Virenschutz-Konzept
  • Admin-Ansicht für neue Anfragen mit Status, Quelle, interner Notiz und Export
  • Mehrsprachige Seitenstruktur Deutsch plus Englisch oder BKS, wenn du tatsächlich diese Zielgruppen bedienst
  • Technische Dokumentation für Übergabe an interne IT oder externen Wartungspartner
  • Staging-System, Abnahmeprotokoll und Launch-Fenster außerhalb deiner Bürospitzen

Nicht enthalten

  • Keine komplette CRM-Neuentwicklung als Ersatz für Branchensoftware
  • Keine Verantwortung für falsche Preisformeln, wenn Materialpreise oder Arbeitswerte von dir nicht gepflegt werden
  • Keine Rechtsberatung zu Gewährleistung, Konsumentenschutz oder Datenschutzbehörde
  • Keine Telefonanlage-, Monteur-App- oder GPS-Tracking-Implementierung
  • Keine laufende Betriebsführung nach Go-live ohne separates Wartungsbudget
Anfragen

Was treibt den Preis

  • Bestehender Content und Fotos

    Niedrig

    Wenn du bereits brauchbare Projektfotos, Leistungsbeschreibungen und Einsatzgebiete hast, spart das typischerweise Abstimmungszeit. Ohne Material wird die Website nicht automatisch billiger, sondern langsamer, weil erst geklärt werden muss, was du wirklich anbietest.

  • Anzahl der Gewerke und Leistungsseiten

    Mittel

    Ein Elektriker mit E-Check, Störungsdienst und Smart-Home braucht weniger Struktur als ein Sanierungsbetrieb mit Bad, Boden, Trockenbau und Generalunternehmer-Rolle. Mehr Seiten kosten nicht wegen Copy-Paste, sondern wegen sauberer Abgrenzung und interner Logik.

  • Anfragequalität statt nur Kontaktformular

    Hoch

    Foto-Upload, PLZ-Prüfung, Pflichtfelder und automatische Vorqualifikation reduzieren Rückfragen im Büro. Das ist kein Design-Thema, sondern ein kleiner Geschäftsprozess auf der Website.

  • Branchensoftware-Anbindung

    Hoch

    ToolTime, HERO, Streit V.1 oder ähnliche Systeme werden teuer, sobald Daten nicht nur per E-Mail landen sollen. API-Zugang, Feldmapping, Rechte und Testdaten entscheiden, ob das 2 oder 11 Tage Zusatzarbeit wird; das ist eine Projektannahme.

  • Mehrsprachigkeit im DACH-Kontext

    Mittel

    Deutsch plus Englisch oder BKS kann in Wien sinnvoll sein, etwa bei Hausverwaltungen, Expats oder größeren Baustellen. Es erhöht Aufwand für Navigation, CMS, Qualitätssicherung und spätere Pflege.

  • DSGVO und Tool-Auswahl

    Mittel

    US-Tools mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Cookie-Entscheidung und Datenschutztexten sind kein Drama, aber sie müssen bewusst gewählt werden. In Österreich ist die Datenschutzbehörde der relevante Anker, nicht ein Plugin mit grünem Hakerl.

  • Notdienst- oder Terminlogik

    Hoch

    Ein echter Notdienst braucht Regeln: Zeiten, Zuschläge, Ausschlussgebiete, Rückrufversprechen und Eskalation. Ein Button mit Telefonnummer ist günstig; ein sauberer Anfragefluss mit Erwartungsmanagement ist ein anderes Projekt.

DIY, Agentur oder Freelancer: was du beim Handwerker-Web wirklich kaufst

KriteriumDIYAgenturFreelancer (ich)
PreisAm günstigsten: Wix, Jimdo oder WordPress selbst. Du zahlst wenig Geld, aber mit Bürozeit und vielen Entscheidungen.Meist höher durch Projektleitung, Design, Text, Entwicklung und QS. Dafür gibt es Kapazität für parallele Arbeit.Mittlere Kosten. Du zahlst für Senior-Umsetzung und weniger Übergaben, nicht für ein großes Team.
GeschwindigkeitSchnell gestartet, langsam fertig. Handwerker brechen DIY-Projekte oft ab, weil Baustelle, Telefon und Angebotswesen wichtiger sind.Planbarer Prozess, aber mehr Termine. Bei Agenturen ist der Kalender oft der Engpass, nicht das Können.Kurze Entscheidungswege. Wenn Inhalte da sind, kann ein Standard-Projekt in 4–6 Wochen live gehen.
Handwerker-spezifische AnfrageformulareMöglich, aber meist mit Plugin-Kompromissen und wenig Logik für Fotos, PLZ oder Gewerk.Gut, wenn die Agentur Prozessanalyse macht. Schwächer, wenn nur eine hübsche Kontaktseite geliefert wird.Stark bei kleinen Automationen: Foto-Upload, Routing, CSV-Export, ToolTime-Vorbereitung und klare Fehlermeldungen.
Betrieb nach LaunchDu hast viel Kontrolle und musst Updates, Backups und Fehler selbst verstehen.Gute Agenturen bieten Wartung mit Reaktionszeiten. Das kostet monatlich, ist aber für größere Betriebe sinnvoll.Code und Doku gehören dir. Wartung kann ich machen, muss ich aber nicht; du bist nicht technisch eingesperrt.
Design und MarkeFür einfache Betriebe ausreichend, wenn du ein gutes Template nicht zerstörst.Agenturen sind oft stärker, wenn Marke, Fahrzeugbeschriftung, Recruiting und Website zusammen gedacht werden müssen.Pragmatisch. Ich baue keine Markenwelt, wenn du eigentlich bessere Anfragen aus Simmering, Mödling oder St. Pölten brauchst.
Technische VerantwortungFehleranalyse liegt bei dir. Bei kaputten Plugins oder Formularproblemen wird es mühsam.Mehr Redundanz im Team. Gut bei Urlaubsvertretung und parallelen Disziplinen.Eine Person entscheidet und baut. Vorteil: kein Telefonspiel. Nachteil: weniger Parallelkapazität als bei einer Agentur.

Beispielbudget: Standard-Website für einen Installateur in Wien-Liesing

€10.860 Fixpreis plus ca. €42/Monat laufende Tools

Illustratives Projekt, kein Durchschnittswert. Angenommen: 11 Leistungsseiten, Referenzen, CMS, Anfrageformular mit Foto-Upload, PLZ-Prüfung und Plausible Analytics. Der Betrieb ist bei der WKO gelistet und will GISA-Informationen sauber verlinken.

  • Struktur, Sitemap und Leistungsabgrenzung

    Klärt, welche Anfragen gewünscht sind: Wartung, Gebrechen, Bad, Heizung, Ausschluss von Kleinstaufträgen.

    €1.240
  • Design und Umsetzung der Kernseiten

    Startseite, Leistungen, Einsatzgebiet, Referenzen, Über uns, Jobs, Kontakt und rechtliche Seiten.

    €2.980
  • CMS für Leistungen und Referenzen

    Damit Büro oder Eigentümer neue Projekte eintragen können, ohne im Layout herumzuschrauben.

    €1.760
  • Anfrageformular mit Foto-Upload und PLZ-Regeln

    Pflichtfelder, Dateigrößen, E-Mail-Routing und klare Meldungen für Kunden außerhalb des Einsatzgebiets.

    €2.140
  • Content-Import und technische Redaktion

    Vorhandene Texte werden gekürzt, sortiert und in eine Sprache gebracht, die nicht nach Herstellerprospekt klingt.

    €1.180
  • Analytics, Launch, Dokumentation

    Plausible Setup, Deployment, Formular-Test, Backup-Check, Übergabevideo und Zugangsdokumentation.

    €1.560

Preisrisiken, die Handwerker-Websites unnötig teuer machen

  • Der Betrieb will alle Aufträge annehmen und traut sich keine Ausschlüsse zu.

    medium

    Vor dem Angebot definieren wir Mindestauftragsgröße, Bezirke, Notdienst-Regeln und Leistungen, die nicht mehr beworben werden.

  • Fotos liegen nur in WhatsApp-Chats und auf drei privaten Handys.

    medium

    Ich gebe eine einfache Dateiliste vor: Projektname, Ort, Gewerk, Vorher/Nachher, Freigabe. Ohne Ordnung kein sauberer Referenzbereich.

  • Branchensoftware soll angebunden werden, aber niemand hat Admin-Zugang.

    high

    API, Export, Testdaten und Vertrag müssen vor Umsetzung geklärt werden. Sonst bleibt es bei E-Mail oder CSV als erste Ausbaustufe.

  • Der Chef entscheidet alles erst bei der Abnahme.

    high

    Es gibt feste Freigaben für Struktur, Inhalte und Funktionslogik. Späte Richtungswechsel sind Änderungswünsche, nicht Feinschliff.

  • Datenschutz wird nachträglich behandelt.

    medium

    Tools, Hosting, Tracking und Formularspeicherung werden früh entschieden. Die Datenschutzbehörde ist kein Ort für kreative Ausreden.

Was du vor einem Fixpreis-Angebot vorbereiten solltest

Je konkreter diese Punkte sind, desto weniger Puffer muss ich einpreisen. Das ist der einfachste Weg zu einem fairen Preis.

  • Liste deiner wichtigsten Leistungen mit Priorität

    Zum Beispiel Störung vor Neubau, Wartung vor Komplettsanierung oder nur Projekte ab bestimmter Größe.

  • Einsatzgebiet nach Bezirken, PLZ oder Fahrzeit

    Wien 1–23, Speckgürtel, Niederösterreich oder DACH-weit macht preislich und inhaltlich einen Unterschied.

  • Vorhandene Referenzfotos mit Freigabe

    Auch 8 gute Projekte sind besser als 80 ungeordnete Handyfotos.

  • Zugang zu Domain, Hosting und Google-Unternehmensprofil

    Ohne Zugriff wird Launch unnötig langsam. KSV- oder Firmenbuchdaten helfen bei korrekten Firmendetails.

  • Entscheidung über CMS-Pflege durch dein Team

    Wenn niemand im Betrieb Inhalte pflegt, ist ein großes CMS Geldverschwendung.

  • Juristische Texte final vom Rechtskontakt

    Ich baue Impressum und Datenschutzseite technisch ein, ersetze aber keine Rechtsberatung.

  • Fixe Idee für 37 Unterseiten

    Viele Seiten helfen nicht automatisch. Besser 11 klare Seiten als 37 dünne Varianten mit fast gleichem Text.

So kommst du zu einem belastbaren Preis

  1. 01

    1. Kurzformular schicken

    Du nennst Gewerk, Standort, Einsatzgebiet, vorhandene Website, Branchensoftware und ob du CMS, Uploads oder Terminlogik brauchst.

  2. 02

    2. 30 Minuten Scoping

    Wir gehen den Anfragefluss durch: Wer fragt an, welche Daten braucht dein Büro, welche Aufträge willst du ablehnen, welche Tools sind fix.

  3. 03

    3. Fixpreis erhalten

    Du bekommst ein Angebot mit Paket, Preis, Laufzeit, Annahmen, Ausschlüssen und Zahlungsplan. Wenn der Umfang nicht passt, wird er gekürzt statt weich formuliert.

  4. 04

    4. Start mit Materialliste

    Nach Anzahlung bekommst du eine konkrete Liste für Texte, Fotos, Zugänge und Freigaben. Danach wird gebaut, nicht endlos diskutiert.

Häufige Fragen zum Preis

  • Warum ist eine Handwerker-Website nicht günstiger?

    Weil eine brauchbare Handwerker-Website mehr ist als Startseite, Telefonnummer und Stockfoto mit Helm. Der teure Teil ist die Klärung: welche Leistungen du wirklich verkaufen willst, welche Bezirke du annimmst, welche Anfragen dein Büro nicht mehr sehen will und welche Informationen ein Kunde vor dem Rückruf liefern muss. Ich baue lieber ein kleineres System sauber als 19 halbfertige Unterseiten mit austauschbarem Text. Manche Freelancer würden dafür einen Pagebuilder nehmen und den Preis drücken. Ich nicht. Bei Handwerkern ist ein kaputtes Formular oder eine unklare Notdienstseite teurer als ein etwas höherer Fixpreis.

  • Was ist NICHT im Fixpreis enthalten?

    Nicht enthalten sind Rechtsberatung, Fotoproduktion, laufende Wartung, Google Ads, Social-Media-Betreuung, Logoentwicklung, Telefonanlage, Monteur-Disposition und komplette CRM- oder ERP-Entwicklung. Ebenfalls nicht enthalten ist das Erfinden deiner Leistungen. Wenn du nicht weißt, ob du Altbausanierung, Kleinreparaturen oder nur Projekte ab einem bestimmten Volumen willst, müssen wir das vor dem Angebot klären. Ich kann Struktur und Text schärfen, aber ich erfinde keine betriebliche Positionierung aus leerem Raum.

  • Welche monatlichen Kosten kommen danach dazu?

    Typische laufende Kosten sind Hosting €12–€40 pro Monat, Domain rund €15 pro Jahr, Plausible Analytics €9 pro Monat und ein E-Mail-Sender wie Brevo, Postmark oder Resend mit €0–€20 pro Monat je nach Versandmenge. Diese Zahlen sind Praxiswerte für kleine bis mittlere Websites, keine amtliche Statistik. Wenn du Bildspeicher, Staging, spezielle Backups oder mehrere Umgebungen brauchst, liegt das Hosting eher am oberen Ende.

  • Brauche ich Wartung nach dem Launch?

    Ja, wenn die Website ein CMS, Formulare, Uploads oder Integrationen hat. Nein, wenn es eine sehr statische Starter-Seite ohne Login ist und du mit gelegentlichen Sicherheitsupdates leben kannst. Wartung ist kein magisches Abo, sondern Updateprüfung, Backup-Kontrolle, Formular-Test, Log-Sichtung und kleine Korrekturen. Für viele Handwerker reicht ein schlanker Wartungsplan oder ein quartalsweiser Check. Wichtig ist, dass jemand zuständig ist, nicht dass du einen dicken Vertrag unterschreibst.

  • Wo wird die Website gehostet?

    Für österreichische Betriebe bevorzuge ich EU-Hosting, oft bei Anbietern mit Rechenzentren in Deutschland oder Österreich. Das macht Datenschutzgespräche einfacher und reduziert Abhängigkeiten. Wenn du bereits Hosting hast, prüfe ich, ob Node, PHP, Datenbank, SSL, Backups und Zugriff passen. Billig-Hosting um wenige Euro kann für eine statische Seite reichen, ist aber oft schlecht, sobald Uploads, Staging oder saubere Deployments dazukommen.

  • Wer besitzt den Code und die Inhalte?

    Nach vollständiger Zahlung gehören dir der projektspezifische Code, die Konfiguration und die eingepflegten Inhalte. Ausgenommen sind allgemein nutzbare Bausteine, Open-Source-Pakete, Schriften mit eigener Lizenz und externe Dienste. Du bekommst Repository-Zugang oder ein Exportpaket, Zugangsdaten und eine kurze technische Übergabe. Du kannst später zu einer Agentur, internen IT oder einem anderen Entwickler wechseln. Vendor-Lock-in ist bequem für Anbieter und schlecht für Betriebe.

  • Was passiert im Stornofall?

    Wenn du nach Start abbrichst, wird der bereits geleistete Projektanteil gegen die Anzahlung gerechnet. Der genaue Stichtag steht im Angebot: typischerweise Konzeption, Designfreigabe, Umsetzung, Abnahme. Du bekommst verwertbare Zwischenergebnisse, soweit sie bezahlt sind. Nicht bezahlt werden muss Arbeit, die noch nicht begonnen wurde. Ich halte das simpel, weil Streit über halbfertige Websites niemandem hilft.

  • Wie hoch ist die Anzahlung?

    Üblich sind 37% Anzahlung bei Beauftragung, 43% nach freigegebener Struktur oder erstem funktionsfähigem Stand und 20% vor Livegang. Diese Aufteilung ist ein Vertragsmodell von mir, keine Branchenstatistik. Bei sehr kleinen Starter-Projekten kann die zweite Rate entfallen. Der Grund ist banal: Ich reserviere Zeit, du bekommst Priorität, und beide Seiten haben ein klares Signal, dass das Projekt ernst gemeint ist.

Nächster Schritt

30-min Scoping-Call für ein Fixpreis-Angebot deiner Handwerker-Website

Wir klären Leistungen, Einsatzgebiet, Anfragefluss, vorhandene Inhalte und mögliche ToolTime- oder HERO-Anbindung. Danach bekommst du eine konkrete Preisspanne oder ein Fixpreis-Angebot, nicht eine Folienpräsentation.